Geschichten aus aller Welt…

Deutsch:

(No translation intended. Email me if you think I should translate it)

 

Ich möchte zu dieser späten Stunde noch einen Freund vom anderen Ende der Welt zitieren (und hierbei auf seine tollen Geschichten aufmerksam machen). Und zwar, weil sich zu ebenjener späten Stunde dann doch noch ein kleines Highlight in der ruhigen, bedenklichen Nachbarschaft abgespielt hat, das mich mitunter an diese Episode aus Perktolds Ponyhof erinnert hat:

Grad eben, es war Mondenschein / ein Mann, ein finst’rer, mit Hund hinterdrein
Mit Leine und Maulkorb, so wie es sich schickt / brav auf dem Gehweg, kein Gräslein geknickt.
DANN
Verstohlenen Blickes, die Nasen im Wind / verschwanden die beiden im Schatten geschwind
Ganz heimlich das Herrchen das Hündchen befreit / Vom Joch der unendlichen Nichtkackkönnenheit.
Das Herrchen bläst friedlich des Glimmstängels Rauch / Ein Lied schmettert zwischendurch über die Lippen
In purem Erquicken tut das Tier das fast auch / Es heben und senken sich schon seine Rippen.
Da steht nun der Herr so ganz ohne Gewissen / Den Blödian mimend, als ob er nichts wüsste
Den Rücken zum Hund, der soeben geschissen / mit viel Elan in die Kinderspielkiste.
Wie auf ein Zeichen bewegegen sie sich / Der Hund an die Leine, der Mann kistwärtslich
Die Tat wird danach im Sande verscharrt / Super, schon wieder ein Sackerl gespart.
 

Some men just want to see this world burning. Respektive stinken riechen. Falls man das sagen kann. Gute Nacht allerseits!

Perktolds Ponyhof

Kleine Schmankerl aus der Ferne:

Frauen dürfen nicht das Melonenfeld betreten noch die Weinreben anfassen, da dies selbstredend eine schlechte Ernte bringt.

Am Wochenende darf man kein Messer  reinigen, denn das bringt einen Kontrahenten.

Die Phrase “Ihnen steht ein Hut gut” heisst soviel wie “deine Frau geht fremd.”

Die Busse halten nie, sondern werden lediglich langsamer, dafür lassen sie aber jeden da raus, wo er will. Auch habe ich schon gesehen, wie der Busfahrer austeigt, um einmal schnell aufs Klo zu gehen und ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Lag ja am Weg.

Männer werden immer zuerst begrüßt. Keiner hält einer Frau die Türe auf. Blumenschenken ist eine Unbekannte. Händchenhalten oder anderwertige Zärtlichkeiten glaube ich fallen in die Kategorie obszön. Wenn Männer unter sich sind (also zb. wenn ich am Kamerunfeld bin) reden sie (schmäohne) zu 90% nur über toma-toma-toma (was da heissen tut ficken ficken ficken) und brüllen das auch in…

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